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Burgen, Schlösser und Denkmäler in Deutschland

Für Touristen wie interessierte Einheimische ist Deutschland ein echtes Sammelsurium an Geschichte in Stein, schließlich sind die Spuren von Antike, Mittelalter und späteren Baustilen wie Barock und Klassizismus überall sichtbar und lassen sich prima besichtigen. Das Spektrum der imposanten Bauwerke reicht von der Burg des Raubritters über das Rokokoschlösschen bis hinein in das 20. Jahrhundert und den Versuchen, in deutschen Landen Hochhäuser zu errichten. Eine enorm abwechslungsreiche Baugeschichte also, die viele Richtungen und Zeiten vereint und auch der in Deutschland wichtige Denkmalschutz trägt seinen Teil dazu bei, dass die Architektur vom Schloss bis zur historischen Schmiede in der Regel sehr gut erhalten ist.

Die absoluten Hotspots

Natürlich ist auch die größte Auswahl immer von einer Spitze des Eisbergs gekrönt und die Bundesrepublik hat einiges besonders häufig besuchte Destinationen. Darunter sind neben Schlsos und Burg aber gerade auch viele Kirchen und wer die spezielle Geschichte mit Reformpapsttum und Reformation kennt, der versteht dann auch diese religiöse Vielfalt, in Stein gehauen. So zählt der Kölner Dom, zählen die Frauenkirche in Dresden und das Münster in Ulm zu den spektakulärsten Kirchenbauten der Welt und können sich selbstverständlich mit anderen Kirchen messen.

Weltlich hingegen sind Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Dresdner Zwinger, der Hafen von Hamburg oder auch die Schlösser in Neuschwanstein und Heidelberg. Bei den Burgen ist auf jeden Fall die Wartburg in Eisenach zu nennen und wenn man auf der Suche nach den Spuren der Befreiungskriege zu Beginn des 19. Jahrhundert ist, dann empfiehlt sich ein Besuch des bombastischen Völkerschlachtdenkmals in Leipzig.

Geheimtipps und Besonderheiten

Die großen Sehenswürdigkeiten sind flankiert durch unzählige kleinere, die aber trotzdem weltbekannt sind und mindestens in Deutschland einen Schutzstatus haben wie das international für die UNESCO gelten kann. So ist beispielsweise die Schwebebahn in Wuppertal sehr beeindruckend, das Reichstagsgebäude in Berlin mit dem Sitz des Parlaments, wobei überhaupt einige Volksvertretungen in Schlösser wie etwa in Schwerin für Mecklenburg – Vorpommern untergebracht sind. Nicht wirklich Geheimtipps, aber etwas abseits der Routen liegen die Porta Nigra, das römische Tor in Trier und das Holstentor in Lübeck, seines Zeichens sichtbarer Ausdruck einer einst so mächtigen Hanse Handelsgesellschaft.

Zwischen Ost und West

Darüber hinaus ist auch die Teilung des Landes zu bedenken, was zwar nicht unbedingt die Schlösser und Burgen berührt, die sind bekanntlich viel älter, wohl aber deren Zustand und nicht zuletzt auch die Herausbildung vieler weiterer, eben jüngerer Denkmäler. Es lohnt sich hier Streifzüge zu unternehmen und zum Beispiel zu schauen, wie sich der sozialistische Osten um Schlösser in Thüringen kümmerte wie die Drei Gleichen oder was im Westen zugleich mit Touristenmagneten wie Neuschwanstein oder mit dem Schloss der Hohenzollern. Es zeigen sich sowohl ideologische Unterschiede bei der Restaurierung wie auch purer Konservatismus, eine Auseinandersetzung mit den Traditionen, was bei Bauwerken in Deutschland aufgrund der Zeit des Nationalsozialismus nicht immer ganz einfach ist.